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Vom Mut zur Gelassenheit – Entschleunigung

Liebe Leser,

„Mit Entschleunigung wird umgangssprachlich ein Verhalten beschrieben, aktiv der beruflichen und privaten `Beschleunigung` des Lebens entgegenzusteuern, d. h., wieder langsamer zu werden oder sogar zur Langsamkeit zurückzukehren.“ (Auszug aus Wikipedia)

Wir leben in einer hektischen Welt und viele von uns haben verlernt auf ihre innere Stimme zu hören. Dabei ist es doch sie, die uns führt. Uns sagt, was richtig, was falsch. Jeder sollte sich auf seinen Weg machen zu lernen, sie wieder wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. Ein wichtiges Mittel kann dabei sein, sich selbst und seine lieben Nächsten zu entschleunigen.

Sinnieren, meditieren und innehalten helfen wieder zurück zu finden zum wirklichen Sein, zum wirklich Wichtigen. Es verbindet dich mit dem inneren Kind, das du mal warst und hilft dir wieder ein sicheres Gespür dafür zu entwickeln, was das Leben für dich auch noch bereit hält: an Schönem und Farbigen.

Ein kluger Mensch hat einmal gesagt, das wirklich Schwere ist das einfach zu Machende, ja das Einfache enthüllt uns das Wesentliche.

In diesem Sinne, sei ganz gelassen.

Im Moment habe ich Urlaub auf Ischia und die Italiener sagen immer wieder mal: „piano, piano“ – langsam, langsam.

Es läuft das Frauenurlaubsseminar auf Ischia, die Teilnehmerinnen sind auf der Suche nach ihrem inneren Kind, ihrer weiblichen Kraft und Stärke und das Ganze geschieht wirklich entschleunigt und geht dadurch in die Tiefe des Selbst. Anbei ein paar Impressionen vom Seminarort.

   

   

Und ich genieße es, einfach mal viel Zeit zu haben. Den Rest machen das Wetter, strahlend blauer Himmel und Temperaturen um die 34° im Schatten. Die lassen dich einfach langsamer gehen. Ein italienischer Kollege hat einmal zu mir gesagt: „Ihr Deutschen seid verrückt. Ihr lebt um zu arbeiten, wir in Italien arbeiten um zu leben.“ Das ist der feine Unterschied und daraus könnten wir lernen…

Jetzt bin ich 61 Jahre alt und erlebe, dass Gemächlichkeit und Ruhe herrlich entspannend sind und die Wirren des Alltags mich nicht mehr so aufregen wie früher.
Irgendjemand hat mir einmal gesagt: „Auch der Unsinn ist für etwas gut“.
Wie recht er doch hatte. Inzwischen kann ich auch Ärgernisse mit Ruhe und Gelassenheit betrachten. Das spart viel Energie und lässt es einfacher werden.

Irgendwann, meistens in der Lebensmitte machen wir uns auf die Suche nach dem Sinn des Lebens, wir fragen uns, ist das, was ich tue, das, was ich wirklich will?!

Gerade unsere Urlaubsseminare für Männer, Frauen und Paare sollen dir in entspannter Atmosphäre helfen, dich als Mensch in deiner Sensibilität, deinen Wünschen und Sehnsüchten wieder zu finden. Als Kind hast du all das schon einmal gekonnt.

Doch bei dieser Suche ist der Weg das Ziel und auch du kommst nicht umhin, „durch deine Täler der Tränen zu gehen“, wie es Linda, eine liebe Kollegin aus London formuliert hat. Ich selber gehe diesen Weg seit 25 Jahren und bin immer wieder fasziniert über die Entdeckungen der anderen Art, die ich da machen darf. Inzwischen ist mein Leben erfüllter, farbenfroher und viel wärmer und liebevoller geworden. Und was das schönste ist, um mich herum sind Menschen, die sich ebenfalls auf ihre unendliche Geschichte eingelassen haben.

In diesem Sinne lade ich dich ein: Gehe einfach los und wenn du möchtest, begegnen wir uns auf deiner Wanderung, auf deinem Weg zu dir. Ich freue mich schon jetzt auf unsere Begegnung.

Es grüßt dich herzlich
Uwe Reißig.

Alles Gute im neuen Jahr 2016

Das neue Jahr ist nun schon wieder einige Tage alt. Da viele Menschen vor Weihnachten mit Informationen zugeschüttet wurden, habe ich dieses Mal diese Variante gewählt, mich an meine Leser zu wenden.

Wie immer soll er ein klein wenig humorvoll sein!!

Worauf es eigentlich im Leben ankommt, dass ist die Liebe. Schaue zum Guten, zu dem, was dir in deinem Leben gelungen ist, und dann wisse: „Auch das Schwere, was vielleicht in deinem Leben ist, ist auch für etwas gut“.

Der gläubige Mensch fragt oft: „Gott, warum tust du mir das an?“, diese Frage ist falsch übersetzt: Sie müsste heißen: „Gott, wozu tust du mir das an??“ und da sind wir bei den Ressourcen, den guten Kräften. Vielleicht würde Gott antworten, damit du daran wächst und reifst.

In diesem Sinne schaue offen und gelassen in das neue Jahr, genieße das Schöne und stelle dich deinen Aufgaben und sei nicht traurig, wenn etwas nicht gelingt.

Seid allesamt lieb umärmelt Uwe

 

Buchvorstellung

Cristina Candel und Jo Frühwirth

„Dem Glück ein Stück entgegen gehen – Bindung das Tor zur Freiheit“

Dieses Buch spricht ein zentrales gesellschaftliches Thema an, die Bindung. Es richtet den Blick auf eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse. Es beschreibt die Kraft, die es für ein gutes Miteinander braucht. In vielen Diskussionen um eine gute Entwicklung unserer Kinder kommt dieser Aspekt oft zu kurz.
Dem Glück ein Stück entgegen gehen ist eine Einladung, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, eigenständig und autonom zu handeln. Diese Einladung klingt einfacher als sie in unserer Lebenswirklichkeit ist.
Erst die Krise zwingt zum Handeln, zum Beispiel bei Trennung, Scheidung, Schwierigkeiten mit den Kindern, Beziehungsabbruch zu den Eltern. In solchen schwierigen Lebenssituationen sind selbständiges Handeln und Eigenverantwortung gefragt. Dazu braucht es die Bereitschaft, das eigene Leben ehrlich und ohne Vorbehalt anzuschauen.
Die Themen Halt und Bindung spielen dabei eine fundamentale und zentrale Rolle.

Das Buch erzählt von den Möglichkeiten, alte und festgefahrene Bindungs- und Beziehungsmuster aufzugeben, wieder in Beziehung und Bindung zu kommen. Es bringt viele Beispiele und nimmt die Angst vor der therapeutischen Unterstützung.

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