Kategorie-Archiv: Wissenswertes

Vom Glück des Sterbens – Abschied und Frieden

Liebe Leser,

in vielen Märchen wird der Traum vom ewigen Leben erzählt. Doch unser irdisches Leben ist vergänglich.

In meiner Arbeit erlebe ich sehr häufig, dass, wenn ein neues Leben in diese Welt tritt, aus dem System des Kindes ein anderes – älteres Leben geht, das dann der „Schutzengel“ des neuen Lebens wird. Und das ist etwas, was ich inzwischen sehr ernst nehme.

Wenn neues Leben in diese Welt kommt, kommen für die Eltern oft auch die Angst und die Sorge um das Wohlergehen dieses Kindes.

Dabei ist Leben etwas sehr Relatives und sehr, sehr kurz.

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Buchvorstellung

Cristina Candel und Jo Frühwirth

„Dem Glück ein Stück entgegen gehen – Bindung das Tor zur Freiheit“

Dieses Buch spricht ein zentrales gesellschaftliches Thema an, die Bindung. Es richtet den Blick auf eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse. Es beschreibt die Kraft, die es für ein gutes Miteinander braucht. In vielen Diskussionen um eine gute Entwicklung unserer Kinder kommt dieser Aspekt oft zu kurz.
Dem Glück ein Stück entgegen gehen ist eine Einladung, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, eigenständig und autonom zu handeln. Diese Einladung klingt einfacher als sie in unserer Lebenswirklichkeit ist.
Erst die Krise zwingt zum Handeln, zum Beispiel bei Trennung, Scheidung, Schwierigkeiten mit den Kindern, Beziehungsabbruch zu den Eltern. In solchen schwierigen Lebenssituationen sind selbständiges Handeln und Eigenverantwortung gefragt. Dazu braucht es die Bereitschaft, das eigene Leben ehrlich und ohne Vorbehalt anzuschauen.
Die Themen Halt und Bindung spielen dabei eine fundamentale und zentrale Rolle.

Das Buch erzählt von den Möglichkeiten, alte und festgefahrene Bindungs- und Beziehungsmuster aufzugeben, wieder in Beziehung und Bindung zu kommen. Es bringt viele Beispiele und nimmt die Angst vor der therapeutischen Unterstützung.

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Was ich von Kindern gelernt habe –

therapeutisches Arbeiten mit Kindern und Heranwachsenden

Teil 4 – Bindungsstörungen und Bindungsabrisse

Liebe Leser,

nunmehr ein 4. Teil zu Bindungsstörungen und Bindungsabrissen.
Dank unserer modernen Erziehungs- und Familienpolitik sorgen wir für massive Bindungsstörungen bei den Heranwachsenden.

In den Kindergärten und Schulen ist das deutlich sichtbar. Schwer aggressive Kleinkinder, steigende Zahlen pädagogisch nicht mehr zu führender Schüler usw. sind Alarmsignale, dass wir Erwachsenen unser Handeln in Bezug auf die Kinder überdenken sollten.

Wie entstehen eigentlich Bindungsabbrüche?

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