Krankheit als ordnendes Prinzip – Teil 1

Liebe Leser,

heute geht es mir einmal um die so genannten chronischen Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen. In Anlehnung an unsere jährlich stattfindenden Körper- und Symptomaufstellungen in der Naturheilpraxis von Herrn Dr. Flechsig habe ich diesen Titel übernommen. Weitere interessante Informationen zu diesem Thema finden Sie auch in den Büchern von Thomas Schäfer, Rüdiger Dahlke und weiteren Kollegen.

Nach meiner Erfahrung beinhalten alle Krankheiten eine Botschaft an ihren Besitzer. Wenn diese Botschaft gehört und umgesetzt wird, dann erlischt das Symptom.

Deswegen wäre die Aufgabe einer modernen Medizin zu einem tieferen Verständnis vorzudringen, um dann die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, anstatt sie zu schwächen.

Es wird jedoch oft nur das Symptom bekämpft (bestrahlen, chemisieren  oder heraus schneiden). Wer zählt die Toten der so genannten Krebstherapie, die Impfschäden, die Folgeschäden nach einem künstlichen Koma oder die Auswirkungen von überflüssigen Untersuchungen bei Schwangeren, wie z.B. Fruchtwasserentnahmen???

Hier ist inzwischen ganz sehr die Eigenverantwortung der Patienten gefragt. Und bei unseren Kindern, die Verantwortung der Eltern, sich nicht der Pharmazeutischen und/ oder der Medizintechnischen Industrie zu unterwerfen (siehe auch Prof. Dr. G. Hüther).

Generell ist davon auszugehen, dass vor allem chronische Störungen mit hoher Wahrscheinlichkeit familiensystemische Hintergründe (innerfamiliär oft verborgene Dynamiken) beinhalten. Hinzu kommen, mit Einschränkung, möglicherweise selbst erlebte traumatische Erfahrungen der frühen Kindheit. Diese können irgendwann in eine körperliche Symptomatik umkippen, wenn sie nicht aufgearbeitet wird.

Nunmehr ein paar Erkenntnisse aus meiner Arbeit:

1. ADS – Syndrom und das ADHS – Syndrom.

Beide Diagnosen sind für mich ganz klare Erfindungen der Pharmaindustrie um ungehindert Psychopharmaka an Kinder auszureichen. Nach meiner Wahrnahme hinterlassen diese verheerenden Folgen.

Natürlich sind die betroffenen Kinder dann ruhig, doch wären wir als Erwachsene ebenso ruhig gestellt. Wer schon einmal Psychopharmaka eingenommen hat, kennt das sicher. Das Schlimme dabei ist, wir leben nur noch gedämpft in unserer eigenen Welt und können keinen erlebbaren Kontakt zu anderen Menschen mehr herstellen. Drogen sind verboten und hier wird massiv mit medizinischen Drogen gearbeitet.

Was wäre sinnvoller?

Aus Aufstellungen dieser Themen zeigt sich, das die Kinder einen Hilferuf an die Eltern senden.

Bei ADS ist der Frage nachzugehen: „Was bindet die Energie des Kindes?“, „Was ist im System so schwer, dass das Kind seine Energie darauf verwendet zu wachen und zu sichern?“ Sich selbst oder die entsprechenden Elternteile.

Bei ADHS ist der Frage nachzugehen: “ Was hindert das Kind seinen Platz im System einzunehmen?

Ähnlich wie bei ADHS sind beide Diagnosen oft mit Ein- oder Durchschlafstörungen verbunden. Bei Auftreten von Unruhe ist oft noch die Suche nach Störungen der Ordnungen im familiären System sinnvoll (z. B. vergessene und verloren gegangene Geschwister, die die Geschwisterreihe dadurch in Unordnung bringen).

Wird es sichtbar gemacht und geordnet, werden die Nichtgeachteten und Vergessenen wieder hereingenommen, dann kann man oft zuschauen, wie das Symptom verschwindet.

2. Neurodermitis, Allergien, Ekzeme

Das Gleiche gilt bei frühkindlicher Neurodermitis. Sie hat mit dem Kind häufig überhaupt nichts zu tun, sondern es geht oft in weibliche Linien, Mutter zur Mutter der Mutter …. Hier ist in jedem Fall eine Einzelprüfung angezeigt.

Ekzeme und Allergien sind vielleicht Überreaktionen des Körpers auf eine chemisierte Welt, doch meine Wahrnahme ist eine andere. Sie mögen durch chemische Einflüsse nach außen treten, doch die Quelle sind schwere Ereignisse die unsere Vorfahren durchstehen mussten, wie Vertreibungen, Kriegstraumata, Unfälle oder ähnliches.

Eine meiner Hypothesen ist dabei übrigens das Parkinson und Tremorerkrankungen der älteren Generation ein später Versuch sind, den Schock der Kindheitstraumata nunmehr auszuzittern. Und was macht die Medizin, sie spritzt es weg, schade.

Wie wäre es denn, wenn im achtsamen Berührt – Sein der alte Mensch in die Arme genommen und durch sein Zittern sanft hindurchgeleitet werden würde.

 3. Burn out

Aus meiner Sicht ebenfalls eine Erfindung der Pharmaindustrie. Burn out „ausbrennen“  ist ein Zustand emotionaler Erschöpfung und hat etwas mit einer Beschädigung der eigene Schutzmechanismen zu tun. Die Betroffenen sollten sich die Frage stellen, was hat meine Schutzschilde durchschlagen. Im Außen werden wir aufmerksam gemacht auf unverarbeitetes im Inneren. Was heißt das?

Wenn die Außenwelt uns so treffen kann, dann werden wir an nicht aufgearbeitete Geschichten aus dem eigenen oder dem Leben unserer Vorfahren erinnert. Also anstatt eine chemische Keule einzusetzen, was letztendlich wieder auf Verdrängung hinausläuft, sollte es, was immer es auch ist angeschaut und in Achtung vor dem Schicksal unserer Vorfahren und in Anerkennung, vor dem was ist, geordnet und gewürdigt werden. Ganz im Sinne der Weitergabe des Lebens.

Wenn es diese Diagnose wirklich gibt, dann hätte ja die gesamt Kriegsgeneration ein Anrecht darauf ein Burn out zu haben.

Anfang Mai erfahren Sie im nächsten Newsletter mehr zu Kopfschmerzsyndrome aller Art, einschließlich der Migräne, Asthmatische Erkrankungen und Leukämie.

Herzlichst,  Ihr Uwe Reißig

Und hier noch einige Büchertipps:

T. Dethlefsen/Krankheit als Weg 1989/3 – 442 – 11472 – 1
Goldmann Verlag München
Bert Hellinger/Schicksalsbindungen bei Krebs 2001/3-89670-008-1
Carl – Auer – Verlag
Denys Kelsay/Heute und damals 978-3-941-13999-2
telescope Verlag
S.Mrochen/Die Pupille des Bettnässers 2002/3-89670-283-1
Carl – Auer – Verlag
J. Prekop/Was unsere Kinder unruhig macht 1991/3 – 89373 – 156 – 3
G. Thieme Verlag Stuttgart
Franz Ruppert/Verwirrte Seelen heilen 978-3-466-30600-8
Kösel Verlag
Thomas Schäfer/
Was die Seele krank macht und was die Seele heilt 3-426-87029-0
Wenn Dornröschen nicht mehr aufwacht 3-426-87104-1
Wenn Liebe allein den Kindern nicht hilft 3-426-66662-6 (vergriffen)
Knaur – Verlag
Ruppert Sheldrake 3-596-16870-8
Der siebte Sinn des Menschen 
L. Terr/Schreckliches Vergessen, heilsames Erinnern 3-463-40255-6
Verlag Kindler

 

 

 

 

Ein Gedanke zu „Krankheit als ordnendes Prinzip – Teil 1

  1. Pingback: AD(H)S – Was wollen diese „Krankheitsbilder“ uns sagen? | Wurzeln des Lebens

Kommentare sind geschlossen.